Nanuk, der Eskimo

"......war der erste Film mit einem echten, lebendigem Interesse am Menschen, an den Bedingungen seiner Existenz, seinem Gemeinschaftsleben, seinem Ringen um die Sicherung des nackten Lebens."
(Enno Patalas)

Robert Flaherty zog 1920 in die Arktis um einen Film zu drehen, der heute als der erste Dokumentarfilm angesehen wird. Nanuk, die Hauptfigur in diesem Film war ein Jäger. Da hier das Objekt der Beobachtung zum Subjekt werden sollte, braucht Flaherty seine volle Unterstützung, was ihm gelungen ist. Somit erscheinen die für die Inuit alltäglichen Dinge für die Zuschauer in atemberaubenden Bildern.

EisTon führt die Zuschauer und Zuhörer mit Nanuk´s Leitmotiv durch den Film und zeichnet mit vielen akustischen Effekten ein musikalisches Bild der Arktis. Die Neuvertonung erfolgt zu einer Nachbearbeitung des Filmes mit erklärenden Zwischentiteln, hat eine Länge von 65 min und ist als 16 mm Kopie bei verschiedenen Verleihen erhältlich.